Das Selbstmördertüren-Treffen

"Selbstmördertür wird umgangssprachlich eine Fahrzeugtür genannt, die nicht vorne, sondern hinten angeschlagen ist. Diese Bauart ist wegen des größeren Platzangebots beim Ein- und Aussteigen in der Regel bequemer." So weit das Wikipedia-Zitat.
Das Internet-Lexikon verrät nichts über die Gefahren dieser Konstruktion. Eine nicht ordnungsgemäß geschlossene Tür könnte vom Fahrtwind aufgerissen werden - ein Vorteil für potentielle Selbstmörder. Deshalb spricht der Volksmund von der Selbstmördertür.

Aus dem Straßenbild sind solche Fahrzeuge seit mehr als einem halben Jahrhundert verschwunden, obwohl noch manche in Garagen schlummern.

Bis 1964 wurden 2CVs mit Selbstmördertüren hergestellt.

Als ich im Juni 2016 zum Selbstmördertüren-Treffen im Wipperfürther Ortsteil Ente einlud, war ich sehr gespannt, wie viele dieser Exemplare, das monatliche Treffen „Enten in Ente“ besuchen würden.

Drei originale Fahrzeuge trafen sich in der Nähe von Lüdenscheid, um gemeinsam nach „Enten in Ente“ zu pilgern.

Im Laufe des Abends bildete sich ein buntes Bild wunderschöner Enten. Darunter waren acht Fahrzeuge mit Selbstmördertüren. Deren 12 bzw. 16 PS-Motoren bringen die Fahrzeuge auf eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 80 km/h. Die weiteste Anreise hatte ein Sammler aus Siegen.

 Am 14. Juli 2017 wird es ein weiteres Selbstmördertüren-Treffen in "Enten in Ente" geben.

Bis dahin findet an jedem C-weiten V-reitag im Monat ein 2CV-Treffen vor und in der Bauernschänke in Wipperfürth-Ente statt.

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